Categories

Der Busfahrer

Klein Otto,  heute gerade sechs jährig geworden, darf das erste Mal alleine und mit dem Bus zur Schule fahren. Als der Bus kommt, tippelt er nervös von einem Bein aufs andere. Beim Einsteigen passiert ihm folgendes Malheur: Er verheddert sich unbeabsichtigt mit dem Rucksack im Geländer des Busses, sodass der Busfahrer  die Tür nicht schliessen kann. Da der Bus rappelvoll ist, weist der Chauffeur die Insassen zurecht, man solle doch von der Türe wegtreten. Klein Otto aber hat sein Missgeschick gar noch nicht gemerkt. Eingeklemmt zwischen morgendlichen, schlaftrunkenen Menschen dachte er wohl, sein Rucksack sei eingeparkt. Nach zwei Minuten schnauzte der Chauffeur durchs Mikrofon, man solle doch endlich von den Eingängen wegstehen, ansonsten müsse er selbst für Recht und Ordnung sorgen.  Als klein Otto seine unglückliche Lage endlich begriff, war es bereits zu spät. Der Buschauffeur bahnte sich mit roten Backen und wutverzerrtem Gesicht den Weg durch die Menschenmasse. “Na, des gloeb i oba net ! Mia plotzt da Hien raus! Sowas hob i jo meinerlebtig no nia gsan ! De kloane Buob mocht net in di >Schule, ha? Verstan i dos richtig ?” Klein Otto schaute verängstigt zu Boden. “Entschuldign Sie bitte Herr Fohra, ober des is mei erste Busfoet in dia Schuel !”. “Ja scha mal on. Und danen Foeschein, host den dobei?” Hastig durchsuchte klein Otto alle seine Taschen, wobei ihm, als er seine Brieftasche öffnete, alle Geldstücke auf den Boden fielen. “I…..I hob en Foeschein glöst, do bini gonzn sicha…Oba….”. ” Jo jetzt stoehst dumm da, net?” Otto schien fast zusammenzubrechen, ob der grimmigen Mimik des Chauffeurs. “Schau kloaner Junge, du musst na vülles lern. Oba jetzt konnst erstmol dia frisch Luft gniassn !” Mit einem lauten Zischen entriegelte der Chauffeur die Türe und entliess den Jungen in die frische Morgenluft. “Und gell, host wos glernt heut, jawohl. Tschüsserl, du kloaner Mistbengl !” Mit erneutem Zischen schloss sich die Türe und der Bus brauste davon. Klein Otto sank weinend zu Boden. So hatte er sich seine erste Busfahrt nicht vorgestellt. Gerade als er sich weinend auf den Randstein setzen wollte, sprach eine tiefe Stimme zu ihm: “Klein Otto, sei nicht traurig. In der Erwachsenenwelt geht es manchmal rau zu und her. Aber verzweifle nicht. Denn irgendwann wirst du denjenigen wiederfinden, der dir Leid angetan hat.” Klein Otto war nun schon weniger betrübt, stand auf und ging langsam nach Hause.

20 Jahre später. Aus klein Otto wurde gross Otto, aus einem kleinen Bub wurde ein junger Mann. Er arbeitete in einem betagtenheim in seinem Dorf, wo er aufgewachsen war. Die Arbeit gefiel ihm äusserst gut. Die Wohngruppe unternahm viele Ausflüge oder Ausflüge oder Aktivitäten, sodass äusserst nie langweilig wurde. An einem Tag, es war ein herrlicher Sommertag, veranstalteten sie, also Otto und zwei Helfer, einen Ausflug in die Berge. Unter den älteren, aber doch noch munteren Menschen, befanden sich auch vier Personen im Rollstuhl. Man h lieatte es lustig und genoss die herrliche Aussicht von der Passhöhe. Anschliessend liefen sie den Wanderweg, welcher sehr steil war, wieder zurück zur Talsohle. Etwa in der hälfte entdeckte Otto ein steiles Plateau, das hinunter ins Tal zeigte. Alle anderen liefen ein gutes Stück voraus, nur Otto blieb mit einem 81-jährigen im Rollstuhl zurück und genoss den Ausblick. Er dachte an die Worte zurück, die ihm jemand an der Bushaltestelle zugeflüstert hatte. Es schien ihm eine Ewigkeit her, und trotzdem entsann er sich noch klar, als wäre es gestern gewesen. “Irgendwann wirst du denjenigen wiederfinden, der dir Leid angetan hat.” Nach eienm prüfenden Blick auf den alten im Rollstuhl schob er diesen über das Plateau und sah ihm zu, wie dieser mit lautem gejaule den Berg hinunterraste. Otto schaute ihm hinterher und lächelte leise.

Der Sonnensohn

Balthasar ärgerte sich fürchterlich. Schon wieder hatte jemand Fruchtwasser geklaut. Dieselben Steine wie vorhin lagen auf dem Boden, doch alles schien anders. Träumte er? Ja und wenn Nein? Wäre dann alles besser? Die Sonne schien ihm mittlerweile auf den Bauch und er merkte, dass er bräunte. Sein Rücken fühlte sich bereits glühend an, sein Bauch war auf dem besten weg dazu. Die Finger knacksten und er fiel in ein tiefes, schwarzes Loch und verschwand in der dunkeln Erde.

Das Restaurant

Eine junge Dame sitzt an einem Tisch. Sie bläst Zigarettenrauch durch die Luft, sieht ihm nach. Es ist erstickend heiss. Sie schaut aus dem Fenster, denkt an irgendwas und doch nichts. Die Scheibe scheint zu zersplittern, ebenso ihre Haut. Glühend heisse Finger auf ihren Schultern. “Ist hier noch frei ?” Ohne die Antwort abzuwarten, setzt sich die Person. Lange schaute Sie dem gegenüber ins Gesicht. “Warum…Warum hast du mich sitzen lassen ???” “Martha, müssen wir…Ich kann nicht schon wieder…” “Wie kannst du meine…” “Hör jetzt endlich auf..”. Die Dame zündete sich eine weitere Zigarette an. “Schau, du hättest mich fragen können, aber nun ist es zu spät. Tausendmal hab ich dich gefragt und jedes mal bist du mir ausgewichen, auf Teufel komm raus. Roberta hättest du wenigstens warnen können !!!” “Sei still !!! Hör endlich auf !!!”. Der Kellner. Fragt. Ob. Auch. Alles. In. Ordnung. Ist. Es. Ist. Er. Geht. Die Dame weint leise. Tusche rinnt ihr über das Gesicht. Falten kommen zum Vorschein. “Mein Gott, wie hässlich du geworden bist ! Schämst du dich nicht ??!! Schau dich an, du alte Hure die du geworden bist”. Zittern sinkt der Kopf der Dame auf den Tisch. Den Mantel zieht sie trotz Hitze über das Gesicht. “Sei still !!! Hör auf ! Du…” “Ich habe dich nie gerne gehabt. Um ehrlich zu sein,  wusste ich immer, welch qualvolles Ich sich in deiner schönen Hülle versteckt.  Unsterblich hast du dich in mich verliebt. Die schöne und der Dummkopf…Paah. Hinter meinem Rücken hast du dich mit anderen herumgetrieben. HERUMGEHURT !!!! DU SCHWEIN !!! HERUMGEFICKT HAST DU !!! UND TROTZDEM BESCHWERST DU DICH ! BEI MIR !” Als der Monolog zu Ende war, stand die Person auf,  und lief zur Tür hinaus in die dunkle Nacht.

Paradiesische Verhältnisse

Das Boot legte am flachen Landessteg an, nachdem es zuvor 24 Stunden in schwierigsten Verhältnissen durch die Wellen gegondelt war. Der Kapitän zündete sich endlich eine Cigarillo an und blickte aufs offene Meer hinaus. Bei Gott, zum Glück ist nichts schlimmes passiert. Doch das stimmte nicht ganz. Der hohe Wellengang hatte zur Folge, dass ein Matrose das Gleichgewicht verlor und über die Relinge stürzte. Berufsgefahr und frass für die Haie, dachte sich schelmisch der Kapitän und nahm einen weiteren Zug. Die fremden Hafenarbeiter trugen Kisten gefüllt mit Ware aus dem Schiff und deponierten es auf den bereits angefahrenen Lastwagen. “Schneller, schneller, ihr Pfeiffen ! Worauf wartet ihr ? Auf Gottes Hilfe? Oder Mutter’s Segen ??” schrie der Kapitän die jungen Männer an. Worauf diese in hektisches Murmeln verfielen und die Kisten mit noch grösserer Geschwindigkeit über den Steg transportierten. Ein braungebrannter Mann mit Hakennase und grüner Brille stolperte plötzlich über ein herumliegendes Seil, worauf alle seine Kisten mit einem lauten Knall von der Brücke hinab in die tiefen  des Meeres krachten. Erschrocken über den Vorfall warf der Kapitän die Zigarre weg und rannte zum Arbeiter, knallte ihm eine und schrie ihn an, ob er denn alle guten Vorsätze über dem Atlantik verloren hatte. Verdattert starrte der junge Mann den Kapitän an, unfähig ein Wörtchen herauszubringen. Alle anderen schauten betreten zu Boden, zu ängstlich um irgendwas zu erwidern. Der Kapitän, immer noch rot im Gesicht, begann bereits mit der nächsten Tirade, als dem jungen Mann plötzlich eine Träne nach der anderen herunterkullerte. Wie Sturzbäche floss das Wasser und ergoss sich im salzigen Meeresgrund.  Er schluchzte und stammelte immer wieder “Mamma, Mamma, Mamma…”. Nervös starrten die jungen Männer den Jungen an, wohlwissen, dass eine neue Ohrfeige oder sonstige Übelkeiten des Kapitän folgen konnten. Der Kapitän aber starrte den Jungen an, und plötzlich, aus heiterem Himmel begann auch er zu weinen, zuerst leise, dann steigerte es sich in ein Brüllen eines Bären, um anschliessend in ein Gebrülle eines Bäres zu enden. Die Tränen, auch sie bahnten sich den Weg in die tiefen des Ozeans. Wie aus einem Kanonenrohr begannen plötzlich alle anderen Männer zu schreien und zu weinen, als würde eine Sintflut starten, um ihnen alle Tränen wegzutreiben. Da der Pegel des Ozeans durch die Last der Tränen unmerklich anschwoll und immer höher wurde, reichte dieser bereits bis zu den Knien der Männer. Immer noch brüllten und kreischten die Männer durcheinander, Kaskaden von Bächen von Tränen fielen herunter und spülte sich ins Meeresrauschen. Irgendwann begann das Schiff zu sinken und Panik breitete sich aus. Schreiend und mit graunevollen Geräuschen sanken bald auch die Männer und ihr Kapitän in die untiefen des Meeres.

Der Bundesrat

Budweiser, so heisst er. Dieser Mistkerl von einem Bundesrat. Hat die Schweiz verkauft. In die Hände eines nordafrikanischen Präsidenten, Mhadaffi oder so. Für läppische 200 Milliarden Euro ging die Schweiz über den Ladentisch. Nun soll alles anders werden. Ab nun, so hat es in einer Rede des Präsidenten geheissen, sollen die Grenzen geschlossen und rigoros kontrolliert werden.  Das Angebot an Vergnügungsmöglichkeiten wird gestrichen, ebenso das Recht auf Meinungs- und Bewegungsfreiheit. Jeder Bürger wird mit einem Elektrochip ausgestattet, welcher anzeigt, wo sich diese Person zurzeit befindet. Befindet er sich am falschen Ort, so der Redner, werde ein Blitzschlag ihn auf der Stelle verbrennen. Schulen und Bildungsmöglichkeiten werden in gottesähnliche Kirchschiffe umgebaut, und der ICF zur Verfügung gestellt. Homosexualität oder Hypersexualität wird mit einer strengen Strafe nach Absatz 3, 45. Joh. 41 Zeile 78 in der Bibel massgeregelt. In diese heisst es treffend: “Und findest du dich in einer niederträchtigen Position wieder, so widme dich nicht dem heidnischen Glaube, sonder Glaube endlich Haide Brate”.

Budweiser zum Glück, dieser Huhndesohn, konnte sein Geschäft nicht abschliessen, da die PNOS einschritt und den Verkauf der Schweiz stoppte. Zeugenaussagen belegen aber, dass der glorreiche Sieg der Eidgenössichen Unabhängigkeit nicht auf die Kappe der PNOS geht, sondern alleine der Verdienst von Papst Benedictus PP. XVI; bürgerlich Joseph Alois Ratzinger,  da dieser nicht nur seine Judenzähne im Tresor der UBS lagert, sonder auch auf den täglichen Raclette-Bedarf angewiesen ist.

Die Schüssel

Die Schüssel stand auf dem Fenstersims und schaute traurig die Landschaft an. Wie gerne wäre Sie dort draussen, spielend mit Kollegen oder mit einer Blume. Sie weinte. Die Schüssel musste nochmals 12 Jahre warten, ehe Sie endlich in den Einsatz kam. Die Familie, welche Sie beherbergte, benutzte Sie ab nun als Scheissschüssel. Sie ward rege gebraucht, und war glücklich.

ende der welt

fin del mundo

was bisher geschah: weihnachten wurde im coyote ugly in new york mit rachel, nico (italo) und einem aussi gefeiert. rachel wurde daraufhin beinahe von der NYPD (new york great police departement of deportation) nach guantanamo verfrachtet, da sie die gepflogenheiten des landes of great united states of america nicht respektiert hat. so schnell kanns gehen, doch dank schweizerischer diplomatie wurde schlimmeres verhindert. Continue reading ende der welt

low fat clubbing

spannende themen stehen wieder mal auf der vergilbten beleuchtungstafel am mc drive thru, denn was hat das fernsehen mit low-fat clubbing zu tun hat – der strassenverkehr mit mit den fussgaengern –  doch was hat noodeling um herrgottswillen mit china zu tun? die klima erwaermung mit der sitzheizung zu tun? wo liegt der zusammen-hang zwischen der finanzkriese und der ewigen spamerei? dies meine damen und herren, brandheiss und nur aus america, cos in god we trust. Continue reading low fat clubbing

god bless america

anfangen musste eine solche reise am flughafen in zurigo. nach amerika schwimmen, waere fuer meinen durchtrainierten koerper zwar keine sache, auch die wassertemperatur, welche dank der klimaerwaermung sich stetig erhoet waere kein faux pas. doch wollte ich lieber wieder einmal auf 10000metern hoehe ein mittag essen aus feinster cuisinne mir zu munde fuehren. es hat sich gelohnt, die cuisineurs auf dem lande erschaffen immer wieder die gleiche papp-masse, welche fuer stunden in irgendwelchen aereothermischen gefaehrtsbehaelter gelagert werden. Continue reading god bless america

Sibirischer Vorhang

Stzauzts stieg eines Nachts in sein Auto und fuhr davon. Seine Frau schlief unterdessen tief und fest und die Kinder waren allesamt schon länger weg. Die eiseren Dunkelheit und die sibirischen Temperaturen machten ihm nichts aus. Schneebedeckte Strassen und gelbe Strassenlaternen, die ein wenig Licht spendeten. Leonard Cohen schallte aus dem alten Radio, und Stzauzts zündete sich eine Zigarette an. Nicht das er rauchen würde, doch jetzt war es einfach angebracht. Er kurbelte das Fenster herunter und blies den Rauch in die Nacht. Schon seit längerer Zeit sassen gewissen Herren in der Schaltzentrale der Macht und liessen jeden technischen Fortschritt schon im Keim ersticken. Traditionen mussten bleiben. Sei es für Jahrhunderte. Die Grenzen waren allesamt geschlossen, bewacht von Männern, die bereits in den frühen Morgenstunden Vodka tranken, um ihr Leid zu vergessen, oder die verschollene Frau oder beides. Wie Hunde standen sie da und beobachteten misstrauisch die Gegend. Passierte etwas ungewöhnliches, wurde abgedrückt. Den Leichnam liess man liegen oder vergrub ihn im nahen Wald. Etwas anderes hatten die Männer nie gelernt. Stzauzts bog in eine Allee ein. Der Wagen beschleunigte erst wieder, als die Lichter der Stadt weg waren. Man wusste nie. Die Luchse lauerten überall. Die Nachrichten brachten keine Neuigkeiten, sondern repetierten stur Verhaltensweisen die man zu befolgen hatte. Bleiben sie Zuhause. Gehen sie nie nach draussen wenn es dunkel ist. Gehen sie nie nach draussen ohne Ausweis. Fanfare und Schluss. Shechkov sprach zum Volk doch die Rede war alt. Besser man gehorchte, den die Männer machten oft Kontrollen. Auch in der Nacht. Stzauzts’s Ehe lief aus dem Ruder. Sie hatten sich gestritten, nicht wie sonst, sondern mit Fäusten. Am Schluss lag sie am Boden mit Glassplittern in der Hand und weinte. Nicht das es ihm Leid getan hätte. Nun war es zu spät sich zu entschuldigen.

Der Endverbrauch

Tillmann stand ganz alleine vor dem Einkaufsregal und konnte sich nicht entscheiden, welche Büchse Tomate er nun nehmen sollte. Die blaue mit dem Gütesiegel war ihm zu teuer, die rote zu chemisch aussehend und die grüne zu biologisch, die rosafarbene hingegen passte ihm nicht, weil zu hässlich. Als er sich nach einer Stunde vergleichen immer noch unschlüssig dastand, beschloss er zuerst den nächsten Einkaufswunsch seiner Frau zu suchen. Grüne Gurken.  Nach 10 Minuten hatte er endlich das Gestell mit den grünen Dingern gefunden, doch auch hier schien die Auswahl an verschiedensten Grössen und Durchmesser ungeheuer gross. Und dann erst die Farben! Grün, gelb, rot, silbrig, rosa undundund. Tillmann versuchte erst gar nicht pro-kontra für die Gurken abzuwägen, sondern machte 180° kehrt und verschwand hinter dem nächsten Regal. Auch hier eine riesige Auswahl an verschiedensten Chips-Sorten, mal scharf, mal sauer, mit Auberginegeschmack, Lebertrangeschmack und Ohnezusätzlichenfarbstoffgeschmackchips und ChipsmitvitaminC und Onions. Ding Dong. “Kaufen Sie jetzt und nur heute die offiziellen und einzigartigen Sadinga Aepfel aus ugandistischem Hochlandgebirge und bereichern Sie so ihr sexuelles Leben. Denn Sadinga Aepfel aus ugandistischem Hochlandgebirge verfügen als einzige über sogenannte Ei-Enzymzellen, die ihre Hormonausschüttung nicht nur duplizieren, sondern multiplizieren. ” Ding Dong. Schweissgebadet stand Tillmann da zwischen den Regalen, nicht mehr auf der Suche nach dem nächsten Produkt, sondern nach dem nächsten Ausgang. Massenweise Menschen stürmten mit lechzendem Blick in den Laden auf der Suche nach Sadinga Aepfeln aus ugandistischem Hochlandgebirge. Tillmann wurde es kurz übel und erbrach sich über einer chinesichen Wunderpflanze, nahm sich ein Teppichmesser in der Nähe und stach sich die Pulsader auf. Auf seinem Grabstein stand geschrieben “Konsum macht krank”.

Im Paragraph

Es war einmal ein Mann, der hatte noch genau einen Traum für seine restlichen ca.50 Jahre. Er wünschte sich ein Haus, denn seine Frau hatte er bereits verloren, die Katze auch und der Hund starb an Leukämie. Stets war er schlecht gelaunt, bis zum einen Tag als er den Entschluss fasste, ein Haus zu bauen. Also nahm er seine Schaufel und begann ein Loch zu graben. Wenig später kam ein Mann daher mit einem schwarzen Anzug und fragte ihn: “Guten Tag, was tun sie hier?” “Ich baue mir ein Haus”sagte der Mann mit der Schaufel. “Haben Sie eine Bewilligung?” “Was für eine Bewilligung?” “Na, eine Baubewilligung.” “Wieso eine Baubewilligung?” “Weil man eine Baubewilligung braucht!” “Aber das Land gehört ja mir, wieso brauch ich dann eine Baubewilligung?” “Man braucht laut Paragraph 241 im SchGKfBeh.Prop eine Bewilligung, egal um welchen Baukörper es sich handelt. Sie handeln illegal hier.” “Und wo bekomm ich eine Baubewilligung für Eigentümliches Grundgewerbe?” Der Mann im schwarzen Anzug gab ihm die Adresse und düste davon. Jahre später hatte der Mann endlich seine Baubewilligung bekommen und arbeitete weiter. Als er bereits die Türen einsetzte kam der Mann mit dem schwarzen Anzug erneut und nahm mit seinem Meter mass an der Türe. “Haben Sie eine Bewilligung für diese Türe?” “Wieso sollte ich eine Bewilligung für eine Türe haben?” “Nun, nach dem Türengesetz und dem damitverbundenen Paragraphen 213 im SchgKMsDOS brauchen Türen mit einer Länge von 1.40 und der Breite 1.10 Meter eine ausserordentliche Baubewilligung, weil bei Feuersbrünsten nicht die Feuerhaftpflichtversicherung haftet, sondern der Türenhersteller oder sein gesetzlicher Leumund”. “Und wo bekomme ich eine Bewilligung für diese Türe?”. Der Mann im schwarzen Anzug gab Sie ihm und düste davon. Wieder Jahre später erhielt der Mann endlich die Bewilligung für die Türe und konnte weiterarbeiten.  Als er nach 35 Jahren Bauzeit endlich sein Haus fertig gebaut hatte, und eine Tüte Lebertran für die Eröffnungsfeier kaufen wollte, überfuhr in ein Schulbus.

Continue reading Im Paragraph

mit schwedenpanzer ‘gen schweden

Montag,

Eine weitere Reise stand also vor der Tür. Simon hatte den Kühler des schweden-panzers Volvo 850,

schwedenpanzer?

fachmännisch eingebaut und die Maccina lief wieder wie die Sau. Wie immer sind ja unsere Reisen geplant bis ins letzte und kleinste Detail: Schlafplätze und übernachtungen, Essen um eine erholsame und stressfreie Ferienzeit zu gewähren. Unsere reiseroute würde uns von der Schweiz nach österreich, Ungarn, polen und bis hinauf in den Norden führen. Das Reiseziel war also nicht der Mond, sondern Lulea, back to good old Lulea. Also fuhren wir los mit grandiosem Sound und ebensolcher Laune, und machten erst in Sihlbrugg halt. Benzin und ein Glace, schliesslich musste unser Start gefeiert werden. Dann weiter nach Pfäffikon bis nach Sargans wo wir tatsächlich eine Kartustsche fanden. Supa Sach. Auch einen MC Donalds hatte es dort, und weil wir langsam verdammi Hunger hatten und etwas gesundes Esssen wollten, kehrten wir prompt dort ein. Wir wurden von einem Wai bedient, der sich schrecklich über unser flegelhaftes Benehmen aufregt und eine Schlägerei anzuzetteln zu versuchen wollte. Die Situation eskalierte, worauf wir ihm das ganze Menu mit Ketchup an die Birne warfen und von dannen zogen. Ein wenig später erreichten wir das famose Liechtenstein, das frappante ähnlichkeiten hatte mit der Schweiz. Es verlief alles besten bis 2 min. später wir an die österreichisch-lichtensteinische Grenze herandüsten. Simon fuhr dummerweise auf der Lastwagenfahrerbahn zum Zollhaus, weil er wirklich geglaubt hatte, unser Volvo sei ein Schwertransport.

Continue reading mit schwedenpanzer ‘gen schweden

Interrail Zone G Juli / August 2005

Die Reise ging durch des südens Europas. Italien, Griechenland & die Türkei mit dem Zugo.

Tag 1: 29.07.05

Es ging also los mit unserer traumhaften Ferienreise a destination Italia, Greece und evtl Turkey. Wir konnten ja nicht ahnen, das die Reise in einen Trip durch die Hölle führen würde, weit entferntem reisen und chillen. Aber starten wir doch von beginn: Unser Zug würde um 19:57 in Richtung Lugano abfahren, also traffen wir uns wie gewohnt so circa zwei Minuten vorher am Bahnhof. Doch oh Schreck: Der Zug fuhr tatsächlich gar nicht, wir hatten falsch nachgeschaut. So gingen wir halt nach Arth-Goldau, stiegen um in den Zug nach Luganisto. Eine Trance-GOA-Truppe war ebenfalls unterwegs, wir beschlossen unsere Ferien sausenzulassen, und stiegen in Flüelen aus, um an der „Trance-Bash-Smash-Party“ mitfeiern zu können. Stimmt natürlich nicht, wir kamen beschwingt und glücklich in Lugano an, und suchten sogleich einen Schlafplatz (Plaza di Penne). Doch OHA, der Park war geschlossen(gstängt), und selbst diejenigen die sich noch im Park befanden waren eingeschlossen. Fantastico. Zum Glück fanden wir bald einen Schiffsteg wo wir unser Nachtlager errichten konnten. Simon stellte seine Hängematte auf, ich versuchte auf einer Parkbank zu schlafen, was gar nicht so einfach war, weil unbequem und hölzern. Geweckt wurden wir nur von zwei herumstreuenden Cornutos, die um 2:30 noch ein Schlafplatz zu ergattern versucht zu scheinen haben. Wie sich am folgenden Tag herausstellen würde, waren die beiden, also nein einer schon mal hier. Sie kamen aus dem Thurgau, also nein, einer aus dem Wallis (Whatdafuck??):

Continue reading Interrail Zone G Juli / August 2005

Neujahr mit smörebröd & mycket bra 2004/05

Tag 1: 24.12.2004

Unsere unglaublich anstrengende Ferienreise begann unglaublich früh. Eigentlich schon 5:30 ab Zug.

ein zug zwischen lulea und dem nordpol

Doch wie es halt manchmal ist, verliert man den zeitlichen Ueberblick, und so schlief ich léger bis 5:45, währenddessen Simon ungewollt in Zürich am Bahnhof wartete. Bis wir endlich dieses Scheissgate zum einchechken(chekka-chekka) gefunden hatten, vergingen satte 30 min. Schnell durch den Zoll hindurch sekelen, und schon standen wir am Gate 67 Richtung Stockholm.Die Anfangsschwierigkeiten hatten aber nicht nur wir, sondern auch unser sehr geehrter Pilot der SWISS schien noch nicht so wach, vielleicht wegen einer harten Nacht, jedenfalls schwankte und schleuderte das Flugzeug hin und her. Uns wards speiübel. Wir hatten uns schon damit abgefunden, das das unsere letzten Ferien sein würden, doch dann hob das Flugzeit ab, gen Norden.

Continue reading Neujahr mit smörebröd & mycket bra 2004/05